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Die Ölpreise legten in der vergangenen Woche erneut zu, wobei Brent zeitweise auch wieder an der 120 Dollar-Marke kratzte. Hauptgrund dafür war der Angriff Israels auf das iranische Erdgasfeld South Pars Mitte der Woche, der iranische Vergeltungsschläge auf zahlreiche Energieanlagen in anderen Ländern des Nahen Ostens zur Folge hatte.

Ende der letzten Handelswoche sah es kurzzeitig nach einer leichten Entspannung der Lage aus. Bis US-Präsident Trump dem Iran am letzten Samstag ein Ultimatum von 48 Stunden stellte, was die Unsicherheit an den Märkten wieder erhöhte, da es eine weitere Eskalation wahrscheinlich erscheinen lässt. Noch am Vortag hatte die US-Regierung, wie bereits angekündigt, vorübergehend die Sanktionen für iranisches Öl aufgehoben, das sich bereits auf Tankern auf dem Meer befindet. Damit versucht Washington, wie bereits mit der Lockerung der Sanktionen für bereits verladenes russisches Rohöl in der vorletzten Woche, dem Preisanstieg entgegenzuwirken und die Angebotssituation zu entspannen.

 

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