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Die Unsicherheit über den Stand der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran hält an und hat erneut das Risiko einer langfristigen Einschränkung der Energieversorgung aus dem Persischen Golf erhöht. 

Dem Ölmarkt fehlt Klarheit über eine mögliche Verlängerung der derzeitigen Waffenruhe sowie über die künftige Sicherheit der Transporte durch die Strasse von Hormus. Noch letzte Woche waren die Preise gefallen, nachdem eine Einigung zwischen den USA und Iran tatsächlich greifbar schien. Aktuell sieht es jedoch danach aus, als würden die Verhandlungen scheitern und als könnte zusätzlich zur Strasse von Hormus auch noch die Meerenge Bab el-Mandab im Roten Meer blockiert werden. Hier hatten die aus dem Jemen agierenden Huthi Milizen schon 2024, nach Israels Angriff auf Gaza, für massive Störungen des globalen Tankerverkehrs gesorgt. Beide Wasserstrassen gelten als zentrale Routen für den weltweiten Ölexport.

Die Versorgung der Schweiz mit Mineralölprodukten ist laut dem Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL mindestens bis Ende Juni gesichert. Es müssen weiterhin keine Pflichtlagermengen freigegeben werden. Die Situation wird durch das BWL und die Mineralölbranche wöchentlich neu beurteilt.