Ende des Streiks in Norwegen – Produktion in Libyen und den USA steigt wieder an.

Der Streik von Ölarbeitern in Norwegen, der bereits seit eineinhalb Wochen angedauert hatte, wurde am Freitag beigelegt. Umfangreichere Produktionsausfälle, die durch den Betriebsstopp am Johan Sverdrup bei einer erneuten Ausweitung des Streiks entstanden wären, konnten verhindert werden.

Dies dürfte vor allem den OPEC+ Ländern Kopfzerbrechen bereiten, die seit Monaten versuchen, die Produzenten auf Kurs zu halten. Stärkere Produktionsausfälle in Norwegen hätten dem Bündnis geholfen, den Markt ins Gleichgewicht zu bringen.

Stattdessen dürfte der Markt nun erst einmal weiterhin gut versorgt bleiben, zumal Libyen die Wiederaufnahme der Förderung angekündigt hat.

Auch die Produktionsausfälle im Golf von Mexiko, die durch Hurrikan Delta in der vergangenen Woche verursacht wurden, dürften kurzlebig bleiben. Bereits am Sonntag hatte das Bureau of Safety and Energy Enforcement (BSEE) einen leichten Anstieg der Förderung gemeldet.

Am Dienstag und Mittwoch stehen die aktuellen Monatsberichte von OPEC und IEA im Fokus. Die US-Ölbestandsdaten werden in dieser Woche aufgrund des Columbus-Day Feiertags (am heutigen Montag) einen Tag später als üblich bekannt gegeben. Gleiches gilt für den Bericht zur US-Schieferölproduktion, der am Dienstag fällig ist.

Quellmaterial: Futures-Services Mineralöldienst

12.10.2020

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