Die stark sinkenden US-Bestände für Benzin und die geringen Bestände in Cushing würden gemäss Experten dafürsprechen, dass die OPEC über eine Steigerung der geplanten Quotenlockerung nachdenken könnte. 

Dagegen sprechen allerdings die Kommentare aus dem Irak, der noch keine Notwendigkeit für eine Reaktion sieht. Unter anderem könnten steigende Pandemiesorgen, nachdem die Infektionszahlen in Asien aber auch Europa wieder zunehmen, sowie die saisonal zum ersten Quartal typischerweise abnehmende Ölnachfrage, die OPEC+ zum Abwarten bewegen.

Ein Analyst sieht vor allem aber die Freigabe chinesischer Treibstoffreserven als sinkenden Faktor am Markt, wenngleich er auch das OPEC+ Meeting als einen Faktor am Rand sieht. Der Markt bleibt unbestreitbar unterversorgt. Das Gremium der OPEC+ geht von einer durchschnittlichen Unterversorgung in einer Größenordnung von –1,1 Mio. B/T für das laufende Quartal aus. Bei Goldman Sachs schätzt man die Unterversorgung Oktober sogar auf –2,5 Mio. B/T ein, weshalb man an der Preisprognose von 90 Dollar weiter festhält.

Quellmaterial: Futures-Services Mineralöldienst

01.11.2021

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