Anzeichen einer Entspannung zwischen Iran und den USA lassen die Ölpreise an den Börsen nachgeben. Das OPEC+ Meeting vom Wochenende bestätigte die Pause bei den Förderanhebungen auch für März.
Sowohl Washington als auch Teheran hatten am Wochenende signalisiert, an den Verhandlungstisch kommen zu wollen. Zusammen mit Berichten, wonach die Seestreitkräfte der iranischen Revolutionsgarden derzeit keine scharfen Manöver in der Strasse von Hormus planten, werteten Marktbeobachter dies als Zeichen einer Deeskalation. Zuletzt hatte die Angst vor einer militärischen Eskalation die Notierungen diesseits und jenseits des Atlantiks auf neue Mehrmonatshochs getrieben.
Die OPEC+ folgt ihrem Credo der Flexibilität und hält sich alle Optionen offen, auf aktuelle Marktentwicklungen zu reagieren. Allerdings hatte die Gruppe schon im letzten Jahr signalisiert, dass sie den am Markt vorherrschenden Erwartungen eines starken Überangebots nicht in gleichem Masse folgt. Es wird deshalb erwartet, dass sie wohl zum April wieder mit der schrittweisen Erhöhung der Fördermengen starten dürfte.
